Podcast-Folge 1: Dein kreatives Ich

Shownotes Folge 1:

 

Roberta Bergmann Webseite
Facebookgruppe zum Flow facebook.com

Hier klicken und anhören!

Transkript

 

Herzlichen Willkommen zu «Der kreative Flow – Ein Podcast für Kreativschaffende». Mein Name ist Roberta Bergmann und ich bin freiberufliche Künstlerin, Autorin und Gestalterin.

Das ist die allererste Folge, für mich und für Dich zum miteinander «Warmwerden». Wie bei einer guten Serie ist die erste Folge immer etwas schwierig für alle Beteiligten. Doch dazu später mehr.

Ich erzähle Dir heute, wie Du Dein kreatives Ich entdeckst, oder, wenn Du es schon entdeckt und eingehend studiert hast, wie Du mehr mit diesem kreativen Talent erreichen kannst! Und was ich genau mit Erreichen meine, das verrate ich Dir gleich! ... Jetzt geht es los:

 

Ich habe, ehrlich gesagt, mein kreatives Ich schon als Kind entdeckt. So hab ich mir z.B. schon immer gern Geschichten ausgedacht und als ich halbwegs schreiben konnte, habe ich meine kleinen Kurzgeschichten aufgeschrieben und bebildert – denn gezeichnet habe ich auch schon immer gern. Und im Grunde mache ich GENAU DAS heute noch. Verrückt!

Doch nicht jeder weiß schon seit seiner Kindheit, dass er oder sie, was Kreatives machen möchte. Viele entdecken Ihre Kreativität erst später. Zum Beispiel durch ein einschneidendes Erlebnis. Etwas, dass Dich aus Deinem bisherigen Trott heraus katapultiert, z. B. die Geburt des ersten Kindes ... und in dem Jahr Elternzeit kommt man auf ganze neue Ideen. Vielleicht näht man etwas für das Kind oder schreibt eine kleine Geschichte. Und neben dem ganz neuen Familienleben, stellt sich dann vielleicht auch die Sinnfrage: Möchte ich nach dem Jahr Zuhause wirklich wieder zurück in meinen alten Job? So richtig Spaß hat mir der eigentlich nie gemacht. Aber es war immer gut bezahlt und es war sicheres Geld. Aber ist es das, was ich für den Rest meines Lebens machen möchte? Es macht mir ja eigentlich gar keinen Spaß und es erfüllt mich auch nicht. Und so hätte ich vielleicht sogar mehr Zeit für meine kleine Familie. Viel lieber würde ich mir meine Zeit selbst einteilen können und an eigenen Ideen arbeiten, statt für jemand anderen zu arbeiten. Doch was könnte ich denn stattdessen machen?

Andere möchten vielleicht nicht gleich den Brotjob hinschmeißen, aber sehnen sich nach einem kreativen Ausgleich im Alltag. So wie Sport ein Ausgleich sein kann und dem Körper ein gutes Gefühl gibt, so kann z.B. Nähen, Bilder malen oder kreatives Schreiben ein Ausgleich für den Kopf, den Geist und die Seele sein. Und auch das gemeinsame kreative Arbeiten und Austauschen kann Dich glücklich machen. Ich habe selbst 15 Jahre in einer Ateliergemeinschaft mit vier anderen Illustratorinnen gearbeitet. Wir haben zusammen Bilder gemalt und ein Label gegründet und dann unsere Ideen auf Messen oder später im eigenen Ladengeschäft verkauft. Aus unserer Leidenschaft ist ein Business geworden. Ein Business, dass auch nur entstanden ist, weil wir es zusammen geschaffen haben.

Noch eine andere Geschichte zum kreativen Arbeiten und Ausgleich zum normalen unkreativen Alltag: Ich habe neulich einen Aktzeichen-Workshop gegeben. Und ich war überrascht, aus welchen unterschiedlichen Ecken, also Berufen, die Teilnehmer kamen. Es war wild gemischt. Neben den Teilnehmern mit kreativem Background, die ich klar erwartet hatte, wie zum Beispiel eine Architektin, ein Fotograf und eine Designerin, gab es eben unerwartete: einen Steuerberater, eine Spediteurin, eine Lehrerin, eine Finanzbeamtin und eine Ingenieurin. In der Vorstellungsrunde haben die Teilnehmer mit dem nicht kreativen Background dann sofort entschuldigend gesagt, dass sie eigentlich nicht zeichnen können oder seit ihrer Kindheit nicht mehr gezeichnet haben. Aber sie heute hier sind, weil sie es einfach mal ausprobieren wollten und Lust darauf hatten und der Workshop da eine gute Gelegenheit geboten hat. Eben weil kein ganzer Kurs, sondern erstmal nur ein Termin von mir angeboten wurde. ... Und dann gings ans Machen, drei Stunden ein Aktmodell in verschiedenen Posen zeichnen. ... Und ich als Workshopleiterin war echt begeistert von dem Elan und der Konzentration, die alle an den Tag legten. Es wurde kaum geredet und man hörte, neben der leisen Musik, die ich im Atelier aufgelegt hatte, nur das Kratzen und Schleifen der Zeichengeräte auf dem Papier. Zwischendurch gab es einmal eine Pause und wir gingen vorsichtig umher und schauten auf die Blätter der anderen. Hier und da ergab sich ein Gespräch, warum man den Workshop gebucht hatte und wie man darauf gekommen war. Doch bald brachte sich das Modell wieder in Position und alle nahmen wieder ihre Plätze ein, legten sich ein neues Blatt zurecht und fuhren fort zu zeichnen. Am Ende der drei Stunden waren alle Teilnehmer rotwangig und sehr zufrieden mit dem Verlauf des Workshops und dem kreativen Erlebnis, dass sie vor allem mit sich selbst und dann aber auch mit der Gruppe gemacht hatten.

Als Feedback kam, dass es toll war, sich mal drei Stunden ganz auf eine einzige Sache konzentrieren zu können: Auf das genaue Hinsehen und beobachten, in dem Fall hier den Körper des Aktmodells, und dann den Versuch zu wagen, das Gesehene auf das Papier zu übertragen. Denken mit dem Stift und der Hand. Und ich war auch begeistert, als alle am Schluss ihre Skizzen und Zeichnungen präsentierten. Denn alle hatten etwas zu Papier gebracht, alle hatten individuell sich an dem Modell abgearbeitet und versucht, Dinge mit dem Stift in der Hand herauszufinden. Und in jedem Blatt war auch ein bisschen der jeweilige Künstler, der Zeichner – also der Teilnehmer – selbst mit seinen Fragen, Eigenarten und dem eigenen Antrieb wiederzuerkennen = das was man den eigenen Stil des Einzelnen nennen könnte. Und nach dem Feedback der Teilnehmer zu urteilen, und ich hoffe, sie waren ehrlich zu mir und wollten mir nicht nur Honig ums Maul schmieren, waren sie überrascht und zufrieden mit sich selbst, ja, ziemlich angefixt sogar vom Zeichnen. Eine Teilnehmerin meinte, sie würde sich jetzt zuhause eine kleine Zeichenecke einrichten und weitermachen. Das Entscheidende an dem Workshop war, die Teilnehmer haben mein Atelier um eine kreative Erfahrung reicher verlassen. Reicher sich selbst betreffend und vielleicht auch etwas schlauer als zuvor und hoffentlich mit mehr Energie im Gepäck als sie mein Atelier betreten haben!

Das ist etwas, das ich sehr an meinem Leben schätze und wonach ich als Kreativschaffender strebe: Das-Erfahrungen-sammeln und neue Sachen ausprobieren dürfen. Dinge, die einen interessieren und die man noch nicht kennt. Das ist nichts anderes als «Lernen» und, glaub mir, ich bin sehr «wissbegierig», denn ich denke, nur so kann ich mich weiterentwickeln, besser werden und das gibt mir die Energie für alle weiteren Aktivitäten. Ist das nicht großartig? Eine Aktion, die mir Energie gibt, statt mir Energie zu rauben!

Das ist auch gerade die Erkenntnis für mich (und dass, weil ich gerade mit Dir darüber rede oder besser gesagt, Dir davon erzähle): Ich bin kreativ und arbeite praktisch und künstlerisch und das gibt mir mehr Energie als es mir nimmt und deshalb kann ich damit weiter und weiter und weiter machen! Oft werde ich gefragt, wo ich die ganze Energie hernehme, all die kreativen Sachen zu machen (Ausstellungen, Malen, Zeichnen, Schreiben, Workshops geben, fotografieren usw). Und meine Antwort ist: Weil es mir Spaß macht, weil ich es mit Leidenschaft tue, mache ich es gern und die Energie wird mehr anstatt weniger. Und das ist vielleicht auch ein Grund für diesen Podcast, eine weitere kreative Idee, die plötzlich in meinen Kopf schoss und mich nicht mehr losließ und drängelte, umgesetzt zu werden. «Einfach machen! Ausprobieren!» «Aber ich weiß doch nicht, wohin das führt. Und die ganze Arbeit so ohne Strategie und Plan, lass es!» rief mein innerer Kritiker, der Schweinehund. Fürs erste habe ich mich aber durchgesetzt und mache jetzt einfach mal. Und ich würde mich riesig freuen, wenn ich auch Dich dazu kriegen könnte, Deine spinnerten Ideen in die Tat umzusetzen und einfach mal auszuprobieren! Quasi ein kleiner Motivations-Podcast für alle Kreativschaffenden mit kleinen oder großen Ideen. Ich möchte Dich dazu motivieren, deine kreativen Ideen ohne Angst und Scheu anzugehen und auszuprobieren, ins Machen zu kommen, statt immer nur davon zu träumen, dass man ja mal dies oder das machen könnte, aber man es dann doch nie tut! Das kenne ich natürlich auch. Vielleicht können wir uns auch gegenseitig motivieren?

Am Anfang habe ich gesagt: Wie bei einer guten Serie ist die erste Folge immer etwas schwierig für alle Beteiligten. Man weiß noch nicht so genau, wohin die Reise eigentlich gehen wird ... Ich möchte Dir mit dem Podcast neue Wege aufzeigen, wie Du Deine kreativen Ideen ausbauen, in die Tat umsetzen und Dein kreatives Ich pushen kannst. Raus aus der Komfortzone, ohne dass es ungemütlich wird. Du wirst Neues lernen und Du wirst Dich dadurch neu kennenlernen. Ich möchte, dass Du durch den Podcast herausfindest, was Du im Leben und mit Deiner Kreativität noch machen möchtest, was Du noch erreichen kannst. Was hast Du für kreative Potenziale? Ich würde Dich gern motivieren, mit Deinen Ergebnissen an die Öffentlichkeit zu gehen oder zumindest den ersten Schritt dahin zu tun und nicht mehr im stillen Kämmerlein zu sitzen, zu sagen, ich könnte ja irgendwann mal .... sondern aktiv zu werden und Deinen Kreativprozess anzustoßen, zu machen und z. B. mit anderen zu teilen. Und wenn es nur dafür gut ist, dass Du einen Ausgleich zu Deinem anstrengenden Leben findest und Dich durch den Podcast und die kreative Energie, die Du hier gewinnst und ausprobierst, wieder erdest und zufriedener wirst.

Aber vielleicht möchtest Du mit dem, was Du Kreatives tust, ja auch ein eigenes Business aufbauen, so wie ich es schon gemacht habe und immernoch tue? Aber Dir fehlt ein Masterplan und eine Strategie? Dann erzähle ich Dir, wie es bei mir war. Und ich lade andere Kreativschaffende ein, aus ihrem beruflichen Alltag und von Ihren Anfängen und schließlich von ihren Erfolgen zu berichten.

Dieser Podcast soll Dir helfen, in den kreativen Flow zu kommen und Deinen persönlichen, kreativen Weg zu finden und an die Umsetzung zu gehen.

Und ich werde versuchen, ehrlich zu sein. Es ist nicht immer alles rosig und einfach. Es wird auch um kreative Blockaden und Rückschläge gehen. Und um den eigenen Schweinehundund Kritik von außen oder um Niederlagen. Aber auch hier werde ich Dir Tipps geben, wie man das durchsteht und daraus gestärkt hervorgeht.

Außerdem plane ich ab der nächsten Folge regelmäßig eine kleine Übung oder Hausaufgabe vorzustellen, für alle die Lust haben, sich aktiv nach dem Podcast mit dem eigenen kreativen Flow auseinanderzusetzen.

Und wenn Du auf all das Lust hast, freue ich mich, wenn Du Dir auch die zweite und dritte und alle weiteren Folgen anhörst. Und bitte: Da das auch alles neu für mich ist -> gib mir bitte Rückmeldung, wie Du das findest, was ich hier tue und wie ich Dir vielleicht konkret helfen könnte? Schlag mir gerne Themen vor, die wir im Podcast besprechen könnten oder stell Fragen, die Dich beschäftigen.  ... Und wo geht das? Entweder in den Kommentaren bei itunes oder Du schickst mir eine Nachricht an hallo(at)derkreativeflow(Punkt)de. Auf der Webseite www.derkreativeflow.de kannst Du zudem alle Folgen des Podcasts finden, sowie weitere Informationen, den Newsletter, Freebies, meine Publikationen und vieles mehr. Außerdem habe ich eine Facebookgruppe mit knapp 1000 Mitgliedern (sie heißt auch «Der kreative Flow»), in der wir uns als Community austauschen können und jeder Fragen stellen darf. Auch hier kannst Du mir Vorschläge für Podcastthemen und -Gäste machen! Außerdem halte ich Dich hier auf dem Laufenden zu neuen Mitmach-Aufgaben, ich rufe hier zu Live-Aktionen auf und vieles mehr.

Ach ja, noch etwas zum Turnus dieses Podcasts. Ich habe jetzt vorerst eine erste Staffel von 15 Folgen geplant. Die Folgen erscheinen immer montags im 14tägigen Rhythmus.

Wenn Dir der Podcast gefällt, dann bitte hinterlass mir eine kurze Bewertung und gern auch ein paar Sterne bei itunes. Denn nur so kann der Podcast gefunden werden. Und ich bin ganz ehrlich, Bewertungen und Sterne motivieren mich natürlich auch, weiterzumachen, denn so erfahre ich, dass es überhaupt jemanden interessiert, es Zuhörer wie Dich gibt!

Und erzähle es weiter! Teile den Podcast über Social Media. Auch das würde mich sehr glücklich machen.

Ich freue mich auf Deine Rückmeldungen und sage tschüss bis in zwei Wochen,

 

Deine Roberta Bergmann «Und bis dahin: Let the flow be with you / Möge der Flow mit Dir sein»